Archiv für November 2012

Neues vom Wohnzimmerrevoluzzer-“In schlechter Verfassung“

Wer im braunen Sumpf von McPomm sich als linke Zecke durchschlägt fällt auf. Das mußten auch die Punkrocker von Feine Sahne Fischfilet erfahren. Weil sie sich in üblicher Punkmanier -und wie gefühlte tausend Bands in anderen Bundesländern auch – gerade in „McPomm“ gegen „Staat und Schweinesystem“ äußerten, schielt das linke Auge des VS-Zyklopen auf sie.
Ein Eintrag zur Band im VS-Bericht und die öffentlichen Reaktionen auf diese Posse waren für die Band beste PR, sodass sie sich vor kurzem mit einem Präsentkorb beim VS persönlich für die guten Plattenverkäufe bedankte.
So lief das auch vor 20 Jahren mit dem „Schlachtrufe BRD-Sampler“. Ein besorgter Bericht im TV über die Texte der vertretenen Bands sorgte dafür, dass die gefährdete Jugend in den Plattenläden nach dieser Scheibe lechzten bis sie vergriffen war.
Dabei ist die Platte eher peinlich. Der Band „Normahl“ zuhören zu müssen wie sie sich über Steuerabgaben aufregen und den „Boskops“ wie sie sich über die Bullenschweine mokieren ist doch verzichtbar.
Überhaupt ist doch das ganze staats- und gesellschaftskritische Phrasengedresche vieler klassischer Deutschpunkrocker genauso subversiv wie das Stammtischgedröhne von aufgeschwemmten Papis nach dem dritten Bier. Der Spießer ist dem Punker immanent, würde Imanuel Kant sagen.
Und was lernen wir daraus? Das wogegen man sich richtet, verhilft einem manchmal ganz unfreiwillig zu einem besseren Leben. Die Fischfiletrocker baden jetzt wahrscheinlich im vielen Geld, dass ihnen ihr stumpfes Gebolze eingebracht hat. Das macht mich neidisch! Ich möchte etwas abhaben von dem Kuchen. Also nun werde ich punkig frech verfassungsfeindlich reimen und bald in meinem Geldspeicher kraulen. Ich wende mich gleich direkt an die Verfassung, weil ich knapp bei Kasse bin und es schnell gehen muß mit dem Gewinn. Man denke sich drei Akkorde ( Emoll, Amoll, Dmoll)

VERFASSUNG

Hey Verfassung, du altes Schwein
Geh sterben oder buddel dich ein
Du bist nutzlos und Kacke
Und du hast ne Macke

Refrain
Verfassung, Verfassung, Kackpapier
ich wisch mir meinen Arsch mit dir
ohohohohohohohooooo….

Hey Verfassung, ey fass mich nicht an
Befumnmeln kannst du deinen Verfassungsmann
Du bist eklig, stinkst ausm Maul
Weil du bist faul

Refrain…

Verfassung, ich schaufel dir dein Grab
und dann werf ich dich hinab
in ein Fass (!) ohne Boden
aber vorher tret ich in deine Hoden…

Verfassung, Verfassung OiOiOi…

So, das dürfte reichen, um den Schutzinstinkt des Verfassungsschutzes zu wecken. Soll er sich doch vor die Verfassung werfen, um die gewaltigen Wortprojektile meines Textes abzufangen.

Gut finde ich auch, wie ich im Text das „FASS“ verarbeitet habe.Was so alles in mir steckt!? Ich habe sogar beim Schreiben wütend ein Amtsschreiben vom Tisch gefegt. (Soll es doch im Dreck liegen…Fuck the System!)

Soll die doch der Golem schubsen

Um das schmerzliche Leben im Falschen zu ertragen betäubt sich der Mensch regelmäßig mit Kulturwaren. Als Wochenendbildungsbürger verzichten auch wir Sonntags auf Glotze, Netz und Zeitung und gingen jüngst in eine Fotoausstellung mit Bildern aus vierzig Jahren DDR. (Wer gähnt denn da?)
Viele beeindruckende Fotos. Mein Favorit war ein nackter verlebter Mann, der auf einem von Schnapsflaschen umrahmten Kastenbett saß. Tolles Bild mit wuchtiger Wirkung! Das Gegenteil eines Antidepressivums. Und es waren auch noch andere Menschen in der Ausstellung. Ein Umstand den ich oft bedaure. Wenn die wenigstens schweigen würden. Aber nein, die Schnuten wackeln ohne Unterlass und es peitschen einem Gesprächsfetzen wie diese um die Ohren:
„…und …ähh… da waren wir mal in Jerusalem und die orthodoxen Juden da wollten sich partout nicht fotografieren lassen. Da haben meine Freundin und ich uns einen Trick ausgedacht. Ich hab mich immer vor die hingestellt und dann haben wir so getan als wenn sie mich fotografieren tut und dabei…“
Ich wünsche mir, dass diese Frau auf ihren verblödenden Reisen bei einem ihrer hinterhältigen „Tricks“ von einem Tiger angefallen oder von einem Golem geschubst wird. Oder wie man auch immer so einem Menschen die Grundregeln des sanften Tourismus hiner die Ohren massiert.

Soll die doch der Golem schubsen

Um das schmerzliche Leben im Falschen zu ertragen betäubt sich der Mensch regelmäßig mit Kulturwaren. Als Wochenendbildungsbürger verzichten auch wir Sonntags auf Glotze, Netz und Zeitung und gingen jüngst in eine Fotoausstellung mit Bildern aus vierzig Jahren DDR. (Wer gähnt denn da?)
Viele beeindruckende Fotos. Mein Favorit war ein nackter verlebter Mann, der auf einem von Schnapsflaschen umrahmten Kastenbett saß. Tolles Bild mit wuchtiger Wirkung! Das Gegenteil eines Antidepressivums. Und es waren auch noch andere Menschen in der Ausstellung. Ein Umstand den ich oft bedaure. Wenn die wenigstens schweigen würden. Aber nein, die Schnuten wackeln ohne Unterlass und es peitschen einem Gesprächsfetzen wie diese um die Ohren:
„…und …ähh… da waren wir mal in Jerusalem und die orthodoxen Juden da wollten sich partout nicht fotografieren lassen. Da haben meine Freundin und ich uns einen Trick ausgedacht. Ich hab mich immer vor die hingestellt und dann haben wir so getan als wenn sie mich fotografieren tut und dabei…“
Ich wünsche mir, dass diese Frau auf ihren verblödenden Reisen bei einem ihrer hinterhältigen „Tricks“ von einem Tiger angefallen oder von einem Golem geschubst wird. Oder wie man auch immer so einem Menschen die Grundregeln des sanften Tourismus hiner die Ohren massiert.




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