Archiv für September 2010

Todespogo mit Anfassen # Teil Zwo

Todespogo mit Anfassen # Teil Zwo
……..
Das kommt überraschend und der Schreck fährt uns in alle Glieder und uns für einen Moment erstarren, dann aufschreien und die Flucht ergreifen. Wir stürmen die Straße hinunter. Der Koloss ist uns schnaufend auf den Fersen. Seine Flipflops klatschen rhytmisch auf dem Asphalt.
»Flipflopflipflop-Gleich seid ihr dran! Flipflopflipflop-Gleich seid ihr dran!« scheinen sie quäken.
Kurz vor der nächsten Ecke liegt zwischen zwei Häusern ein kleines verwildertes Gelände mit Büschen und zerfallenen Garagen, was mit der nächsten Parallelstraße verbunden ist und als Schuttablage für jedermann und Kackwiese für jederhund dient. Über dieses Stück müssten wir ihn ganz abhängen können.

Wir biegen ein, rennen über das Gelände und knallen fast gegen einen Bauzaun, der jetzt da steht, wo vor einem halben Jahr noch ein sicheres Durchkommen war. Merde! Kurz entschlossen springen wir in ein großes Gebüsch linker Hand und halten die Luft an.

Wenige Augenblicke später kommt der Koloss auf das Gelände gehechelt.
Er schnauft und keucht, ist Schweiß überströmt, dass ihm die omnipräsente Körperbehaarung klamm an der Haut klebt. Das nasse halblange Haar und der Vollbart rahmen sein wütendes Gesicht aus denen bös funkelnde Äuglein stieren, die wie Suchscheinwerfer die Gegend checken. Sein vorgeschobener Unterkiefer, der unweigerlich dafür sorgen müsste, dass ihm der Schweiß vom Kopf nach in den Mund läuft, die fleischigen Arme und die vielen groben Tätowierungen lieferten eigentlich genug Indikatoren dafür, dass dies ein Typ ist mit dem man sich lieber nicht anlegt.
Da steht er nun, zehn Meter von unserem nach Urin duftendem Versteck entfernt, einen Baseballschläger in der fleischigen Faust.
Das das Tor auf der anderen Seit zu ist, scheint er zu wissen und auch das wir hier sind. Irgendwo. Wir sitzen definitiv in der Falle.
»Kommt raus ihr Wichser! Ich weiß das ihr hier irgendwo seid« brüllt er und blickt drohend in alle Richtungen. Wir bleiben wo wir sind.
Er holt mit dem Schläger aus und kloppt gegen einen alten vom Starkregen in der letzten Stunde voll gesogenen Autositz, der da einsam herum steht und seiner Verrottung harrt. Es klatscht fies und der Sitz fällt um. Dann dreht er uns den Rücken zu, schlägt wie besessen auf die marode Sitzgelegenheit ein und kommentiert jeden Schlag mit einem verbissenen Schrei, um uns zu zeigen wozu er so fähig ist.
Das schockt und macht Angst, dass es mir ganz schlecht wird, aber vielmehr schockt der tiefe Einblick in sein Arschdekolté, dass sich trotz der relativ weiten Entfernung, uns aufdringlich entgegen reckt.
Ich nutze den Augenblick um Lance zu vermitteln, er solle seinen Blick senken, denn das reflektierende Weiß unserer Augen leuchte stark und könne uns verraten.
Auch sollte er versuchen nicht zu wimmern.
»Reiß dich zusammen!« zische ich ihm zu, obwohl auch mir was in die Hose gerutscht ist. Er tut was ich ihm sage.
Der Wüterich hat den Sitz mittlerweile komplett zerlegt und fordert uns abermals auf herauszukommen. Sein vorangegangenes Tun überzeugt uns aber nicht seiner Aufforderung Folge zu leisten.
Was für ein verrückter Typ, denke ich. Er ist bestimmt so ein Biker, der mit seinen Hells Mopeds Freunden ein Kinderfest im Rotlichtbezirk vorbereitet und morgen früh raus muss. Den haben wir nun gestört und jetzt werden wir getötet, denn Lance niest plötzlich unterdrückt, dass der Typ in unsere Richtung guckt-zwar irgendwie doch an uns vorbei, was bedeutet, dass er uns nicht sieht, aber er geht jetzt langsam auf den Buschkomplex zu.
»Jetzt hab ich euch ihr Wichser« murmelt er und sucht uns mit zugekniffenen Augen.
Kurz bevor er am Busch ankommt, in dem wir still zitternd um unser Leben bangen, leuchtet auf einmal seine weiße Feinrippunterhose bläulich auf und eine polyphone Melodie dringt durch den Eingriff:
Mit »Born to be wild« fiedelt das Handyorchester unter rhytmischen Vibrationen die Hymne aller Biker.
Er guckt, selbst etwas verdutzt, an sich herunter, bevor er sich in seine Riesenschlüpfer greift
und ein filigranes Handy hervorzaubert und aufklappt.
»Ja?« ruft er in das Telefon, das er mit seinen Bockwurstfingern an sein beringtes Ohr hält.
»Sag mal Werner, wo bist´n du?« quäkt es schrill und weiblich aus dem Apparat. Er vergrößert ruckartig den Abstand zwischen Ohr und Handy.
»Draußen, da waren so ein paar…«
»Draußen? Um die Zeit, sag mal geht’s noch! Komm sofort wieder hoch ins Bett, bevor ich mich vergesse!« kreischt es jetzt aus dem Handy.
»Ja gleich« versucht er es, nun deutlich kleinlaut.
»Nicht gleich! Sofort!« faucht es nun.
Der Dicke überlegt nochmal kurz, seine Stirn kräuselt sich, er beißt unsicher auf seiner Unterlippe herum, dann dreht er sich ruckartig um und eiert davon.
Wir warten sicherheitshalber noch zwanzig Minuten länger, bevor wir unser Versteck verlassen und uns vom Gelände schleichen. An der Bordsteinkante schabe ich mir fluchend die stinkende Scheiße von der Sohle, hebe dann prüfend den Fuß, während ich mich an einem BMW abstütze. Sieht nicht viel besser aus. Die Rillen sind immer noch zu gespachtelt. Kacke! (witzig, oder? Anm. d. Autors)
Ich tauche den Fuß in eine Pfütze. Waschgang Eins! Dann scharre ich mehrmals über ein kurz getrimmtes Rasenstück. Schrubbschrubbschrubb! Erneuter Blick auf die Sohle. Sie glänzt wie eine frisch polierte Bowlingkugel, nur in einigen Verzweigungen des komplizierten Rillensystems klebt noch grinsender Kot. Ich gebe auf und latsche los, Lance schweigend hinterher.

Oh Mann! Habt ihr auch so gebangt wie ich? Ich habe richtig mit gezittert mit unseren beiden Freunden. Wenn der Verrückte nun beide erschlagen hätte, dann wäre die Lance-Serie hiermit beendet, weil dann auch der Ich-Erzähler tot wäre. Dann könnte der Autor immer noch die Perspektive wechseln. Aber die Hauptfiguren wären weg. Nun gut, Moni wäre noch da und ich könnte sie bei der Beerdigung und bei der Gründung einer Stiftung gegen Gewalt begleiten, mich in der Beschreibung des Blumenmeeres, der Kerzen, Warum-Schilder und Mahnwachen auf dem Hundekackgrundstück üben. Ja, die Planung einer interaktiven Lern und- Gedenkstätte für Lance und Jörg beschreiben mit all den bürokratischen Hürden und »Moni-eine Frau geht ihren Weg« boxt sich tapfer durch eine Welt, die den kranken Hirnen von Drehbuchschreibern für ZDF-Familienfilme entsprungen ist.
Aber die beiden sollen noch zum Konzert. Vielleicht lass ich sie ja dort sterben. Wenn ich will! Es liegt in meiner Macht …ahahahaharharharhahrr…ohohohohoh….hahahaharrrrharharhahar…äh. Ja.
Bis demnächst…

Weitere Infos: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=261516106&blogId=539288862#ixzz105KHhOhP

Ein Tag mit Lance-Todespogo mit Anfassen

»Sorry because I taked your Joghurt!« sagt Lance zu mir Freitag abends in falschesten Englisch, als ich mich nach dem Verbleib meiner letzten Milchspeise erkundige.
»Null Problemo« sage ich, und füge mich seiner dämlichen Konversationsform, die nur Lancies Verlegenheit geschuldet ist, als Wegfresser enttarnt geworden zu sein.
»Und machste heut was?« fragt Lance, wahrscheinlich um die Lücke der Peinlichkeit zu überbrücken.
»Heut spielt Bonegrind MG« sage ich widerwillig und gucke in der dreckigen Küche umher.
»Echt, da können wir ja zusammen hin gehen!« ruft er begeistert und schiebt noch hinterher »…da wollt ich nämlich auch hin…«
Er lügt. Er weiß überhaupt nicht wer Bonegrind MG sind. Die kommen nämlich aus dem Untergrund Mönchen Gladbach´s und machen Doommetalhardcoremelodicmosh-Punk, mit Powerviolenceeinflüssen. Auf dem Konz wird der Teufel los sein und der Moshpit wird wieder glühend brodeln wie ein Menschen fressender Vulkan. Nicht mal in einem Spezialanzug, wie sie diese Gott verdammten Bombenräumkommandos haben, würde ich mich der Pogozone nähern, weil da kannst du echt drauf gehen.
Und Lance -dieser langhaarige Studentenfatzke in seinem viel zu großen Metallicapullover, den er mit meinem Joghurt bekleckert hat, will mit kommen.
»Von mir aus! » sage ich, gehe in mein Zimmer, hau mich aufs Bett und gucke die Privaten, während ich mir mit Sternburgpils einen Partypegel ansaufe. Es blitzt und spektakelt ein paar Stunden in der Kiste und irgendwann ist die Zeit rum und mein Kopf so voll mit Brei wie meine Blase mit Bier. Ich stehe auf, mache mich fertig und dann brülle ich nach Lance, der in irgendwelchen Klugscheißerforen im Netz den Oberbescheidwisser macht.
»Lance! Abmarsch!«
»Was jetzt schon?«
»Komm aus der Rille, verabschiede dich von deine Internetweiber!«
»Das sind keine…
»Lance!«
Ein normaler Dialog. Lance muss nur noch schnell irgendwas machen, während ich hinter ihm stehe und demonstrativ warte. Unter ständigem »Gleichgleich« und »Ich muss nur noch« macht er da so Computersachen und klappert auf der Tastatur, bis ich auf die den Powerknopf der Verteilerdose trete, die da vielfach bestückt auf dem Laminat liegt. Das Licht und der Computer gehen aus.

»Eyyy, meine Daten!« ruft er empört wie fassungslos. Er fantasiert von Datenverlust, Headcrash und Mainboardzerstörung, während er nach dem Powerknopf tastet. Klick! Licht wieder an und blendet , dass Punkte tanzen.
»Kommste oder ich geh alleine!« sage ich und bewege mich aus dem Zimmer.
In den folgenden Minuten rennt er aufgescheucht und zeternd zwischen Küche, seinem Zimmer und dem Bad hin und her, während ich ihn antreibe und auf meine imaginäre Armbanduhr tippe. Das macht mich wach, obwohl ich schon wieder einen drin habe. Dann steht er vor mir, und sagt das wir können. Ich öffne mit meinem Feuerzeug ein neues Bier. Tsssschnapp macht es und der Kronkorken springt von der Flasche, direkt in Lancies Gesicht.
»Ahhh« macht er , hält sich die rechte Wange und wippt krampfig vor und zurück.
»War doch nur n Deckel! Hier!« beruhige ich ihn, zaubere eine zweites Bier hervor, halte es ihm demonstrativ vors Gesicht und setze das Feuerzeug an. Schützend wirft er die Hände über den Kopf.
»Hör doch mal auf mit der Scheiße!« keift er.
»Nee, das geht leider nicht. In der Bibel steht geschrieben, wenn man an einer Wange getroffen wird, soll man an der anderen auch getroffen werden!«
»So ein Schwachsinn!« sagt er und reibt weiter sein Gesicht, dass mittlerweile sehr gerötet ist. Aber wohl eher von seinem Gereibe.
»Doch sonst kommst du in die Hölle und dir fallen die Eier ab!« betone ich.
»In der Bibel steht aber ….«
Ich unterbreche ihn und weise ihn darauf hin,dass er er hier nicht auf der Kanzel stehe und ohnehin schon genug Zeit vertrödelt hätte und überhaupt könne er sein Bier auch selbst öffnen. Ich drücke ihm Feuerzeug und Sterni in die Hand und gehe entschlossen zur Wohnungstür hinaus.
Auf der Straße ist es ruhig. Es hat aufgehört zu regnen. Nur ein leichter Wind rauscht durch die geduldigen Linden, die erstes Laub abwerfen, was auf dem feuchten Asphalt klebt und das nahende Ende eines gewöhnlichen Sommers verkündet. Der Vollmond spiegelt sich in den Pfützen, Autoscheiben und Fenstern der Mietshäuser, die meist dunkel sind oder fernsehfarbend flackern. Die würzig kühle Stadtluft steigt mir durch die Nase ins neblige Hirn. Ich ziehe den Reißverschluss meiner Jacke ganz hoch und laufe los, Lance läuft stumm an meiner Seite.
„Wie läufts eigentlich mit Moni?“ frage ich nach ein paar Schritten.
„Naja, ich habe ihr nochmal gesimst, aber….
Schreck! Ich bleibe stehen und eine gewaltige Bierfontäne sprüht aus meinem Mund, Bier das gerade den Weg aus der Flasche in meinen Mund fand, um nach jauchzender Begrüßung des Gaumens, quicklebendig die Speiseröhre hinunter zu plätschern, Bier das meine müden Arbeiterglieder zum Leben erwecken sollte, Bier das nun in die Ritzen des Pflasterweges sickert, um in den Untiefen des Erdreiches zu verenden. Platzende Moleküle, sich auflösender Schaum und lautlose Schreie. Ein sterbender Schluck! Und über uns.: das unendlich Himmelszelt, bespickt mit unendlich vielen Zeugen, die stumm blinkend dieser Tragödie folgen. Irgendwo imitiert eine Nachtigall einen Klingelton. Jamba! Ich drehe mich zu dem verwunderten Lance und frage mit ungläubig belegter Stimme und vor Erschütterung brüchig:
„Du hast was getan?“
„Gesimst?“ sagt Lance und blickt unsicher umher.
Ich klatsche mir gegen die Stirn, dass Lance zusammen zuckt, hole ein paar mal tief Luft und fange langsam an zu reden:
„Lieber Lance, kannst du mir mal erklären wie man so BESCHEUERT SEIN KANN?“
Die letzten drei Worte schreie ich aus voller Kehle. Lance weicht zurück. Ich weiß nicht warum ich wirklich so erregt bin. Weil der Alte mir heute auf der Arbeit blöde kam, das gute Bier verloren ging oder weil Lance so ein Vollhorst ist? Ich entschied mich für letzteres und schreie Haare raufend:
„Lance, du Hobel- ik mach dich mit ner Bombenbraut bekannt, ne Braut, wie du sie nie wieder treffen wirst, geb dir Tips wie du mit sie zu verfahren hast. Aber dit kann ik mir klemmen, wenn du sie nur in die absurde Welt deiner Wichsphantasien integrierst…“
Ich verliere den Faden, brauche Luft und erstmal was trinken, ja das brauche ich jetzt. Ich nehme einen Schluck aus meiner Flasche, diesmal landet der wo er hin soll.
„Aber…!“
„Nein, kein aber- kein verdammtes Aber. Nein!« rufe ich und pieke ihm mit meinem Finger in den Oberkörper.
„Ich wollt doch nur !“
„Nein!“ schreie ich. „N-E-I-N!“ buchstabiere ich nicht minder leiser.
„Könnt ihr Affenärsche da unten mal eure Fresse halten, es gibt Leute die brauchen ihren Schlaf!“
brüllt jemand aus dem Fenster über uns. Ich kann sein Gesicht nicht erkennen, wegen der Straßenlaterne unter seinem Fenster
„Du hast uns gar nichts zu sagen!“ brülle ich zurück und rülpse in die Nacht. Ein Kätzchen taucht aus dem Dunkeln auf, läuft über die Straße und verschwindet mauzend unter einem Auto.
„Ich ruf die Polizei!“ droht die Stimme nun. Ein Fenster erleuchtet im Haus aus dem es spricht.
„Ruf doch die Bullen!“ gröle ich. Soll er doch die Bullen rufen. Es ist nicht verboten auf der Straße zu stehen und zu reden.
„Das mach ich auch, Bürschlein!“ ruft die Stimme.
„Jörg, lass uns bitte weiter gehen!“ sagt Lance. Mit einer knappen Handbewegung weise ich Lance an, still zu sein.
„Bürschlein? Komm doch runter du Spast, wenn du was willst! Mann gegen Mann“ brülle ich hoch.
Es kommt keine Antwort.
„Das hab ich mir gedacht, große Fresse nichts dahinter! Lächerlich! Das hab ich mir gleich gedacht!“ kommentiere ich laut. Lance steht unbeteiligt weiter weg, er hat sich schon mal unauffällig wegbewegt.
»Kackt sich ein, die Pfeife!« rufe ich rüber.
Dann strecke ich den Zeigefinger in Richtung Fenster, hinter dem es jetzt stumm ist, beginne ihn leicht zu wippen wie ein Metronom, und fange Sieges sicher an zu singen:
„Dibdibdibdödödibdibdib…“
Da öffnet sich knarrend die Haustür und ein riesiger Bär, ein langhaariger dicker und ganz stark behaarter Mann stürmt, einen langen Gegenstand schwingend aus dem Haus und auf uns zu, dass ich meinen Gesang jäh unterbreche.
„Jetzt seid ihr dran!“ brüllt der fassförmige Koloss und wuchte seine schwingende Masse auf uns zu.

Oh Gott! Da haben sich die beiden ja wieder was eingebrockt. Müssen sie jetzt sterben oder schaffen sie es, sich aus dieser Misere zu befreien und doch noch zum Bonegrind MG-Konzert zu kommen. Was ist nun eigentlich mit Moni und Lance und kann es sein, dass Jörg auch ein Auge auf die hübsche Studentin mit der scharfen Zunge geworfen hat? All das erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe der BRAVO.

Weitere Infos: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=261516106&blogId=538898260#ixzz0ylAnsoEx




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